Aktion "Geh wählen!" am 27.4.2019 am Reichenturm

Das Bündnis gegen Rassismus, das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V., tvBunt, Willkommen in Bautzen e.V., Steinhaus e.V., FrauenWahlLokal, Landfrauen und der DGB forderten in einer aufeinander abgestimmten Aktion am Sonnabend vormittag mit kompetenten parteiunabhängigen Gesprächspartnern der Zivilgesellschaft, mit Straßentheater und Musikern aus Dresden Bautzener Passanten und Passantinnen auf dem Kornmarkt auf, wählen zu gehen.

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Das Bündnis gegen Rassismus, das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V., tvBunt, Willkommen in Bautzen e.V., Steinhaus e.V., FrauenWahlLokal, Landfrauen und der DGB forderten in einer aufeinander abgestimmten Aktion am Sonnabend vormittag mit kompetenten parteiunabhängigen Gesprächspartnern der Zivilgesellschaft, mit Straßentheater und Musikern aus Dresden Bautzener Passanten und Passantinnen auf dem Kornmarkt auf, wählen zu gehen.

Mit dieser parteiunabhängigen Aktion sollte deutlich gemacht werden, welche Errungenschaft der Demokratie es ist, frei wählen zu können und damit die Möglichkeit zu haben, seine Vertreterinnen und Vertreter für die Kommunale Politik zu wählen, die dann die Gestaltung der Gemeinde nach ihrem Programm umsetzen. Die Wähler und Wählerinnen sollten sich die Frage stellen, ob sie die jeweiligen Partei- und Bündnisprogramme kennen. Dabei kam es zu zahlreichen intensiven Gesprächen zwischen der Bautzener Bevölkerung und unseren Akteuren und Akteurinnen Peter-Paul Straube, Silke Klewin, Dana Dubil, Hella Helm u.a. Ebenfalls unterstützt wurde die Aktion von Petra Schickert vom Kulturbüro Sachsen und Juan Garcia vom Entwicklungspolitischen Netzwerk.

Erfreulich an den Gesprächen war, dass etwa die Hälfte der Angesprochenen ganz selbstverständlich zur Wahl gehen werden.

Aber viele wussten noch nicht, ob sie zur Wahl gehen werden. Diesen Unschlüssigen oder potenziell eher Nichtwählenden konnte erklärt werden, wie Wünsche zur Gestaltung der Stadtgesellschaft eingebracht und umgesetzt werden könnten. Viele Menschen denken nach wie vor, dass Stadt- und Kreisräte ihren Lebensunterhalt als gewählte Kommunalvertreter verdienen könnten. Ihnen ist oft nicht klar, dass es sich um ehrenamtliche Arbeit mit einem hohen Arbeitsaufwand handelt, der mit einem geringen Sitzungsgeld als Aufwandsentschädigung vergütet wird. Unkenntnis gab es sehr häufig bei den Unterscheidungen zu Pflichtaufgaben bzw. dem jeweiligen Zuständigkeitsbereich: Bund - Land - Kreistag oder Stadt. Durch die Gesprächsführer wurde versucht, Klarheit zu geben.

Der für diesen Tag gestaltete Flyer mit Anregungen für Fragen an die Parteien vor der Wahl: " Wissen Sie, was Sie mit der Wahl bewegen können?" fand regen Zuspruch.

Engagement für Bautzen